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25 Oktober 2020

Zweiter Teil der GURN Online-Methodenschule: Interviews in der qualitativen Sozialforschung

Nach dem erfolgreichen Start des ersten Blocks der Methodenschule Ende September/Anfang Oktober 2020 wurden die Online-Kurse am 20. sowie vom 22.–23. Oktober 2020 fortgesetzt. Thema der drei halbtägigen Veranstaltungen war das Führen von Interviews im Rahmen qualitativer Forschungsansätze. Die Seminare fanden online in englischer Sprache statt und wurden gemeinsam von den Referentinnen Anna Mayer (Österreichischer Austauschdienst) und Sophie Schmäing (Universität Gießen) geleitet.

Praktisches Wissen zur Durchführung von Interviews

Am ersten Tag der Workshop-Reihe gaben sie den Teilnehmer:innen eine allgemeine Einführung: Wann ist es sinnvoll, das Interview als Methode einzusetzen? Welche Arten von Interviews gibt es und welche Vor- und Nachteile bringen sie mit sich? Nachdem diese Fragen geklärt wurden, folgte ein praktischer Übungsteil. Die Teilnehmer:innen lernten nicht nur wie man Interviewpartner:innen auswählt und mit Einwilligungserklärungen umgeht, sondern auch, einen Leitfaden zu entwerfen. Neben der Einübung verschiedener Fragetechniken, Strategien der Notizerfassung und der Tonaufnahme, ging es auch um ethische Fragen und wie sich die Rolle, die der/die Interviewer:in einnimmt, auf das Gespräch auswirken kann. Am letzten Tag beschäftigte sich die Gruppe primär mit der Auswertung der Interviews. Meyer und Schmäing erklärten, wie man Interviews transkribiert, welche digitalen Hilfsmittel dafür geeignet sind und wie sich gemeinschaftliche Projekte effizient umsetzen lassen. Den Abschluss bildete ein offener Raum für den Austausch und die Diskussion von Ideen rund um die individuellen Forschungsprojekte der Teilnehmer:innen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts GURN statt. Dieser Beitrag wurde zuerst veröffentlicht auf der Seite des Instituts für Europäische Politik, IEP Berlin, Projektpartner im GURN-Netzwerk.

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