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24 November 2021

8. Deutschland-Frühstücksgespräch: Die Ukraine und die Europäische Union

Vor sieben Jahren wurde das Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine unterzeichnet. Eine Richtungsentscheidung, die den Kurs der Ukraine in allen Politikbereichen prägt. Aus ukrainischer Perspektive ist das Ziel seither klar: Die Mitgliedschaft in der europäischen Staatengemeinschaft.  

Die deutsch-ukrainischen Beziehungen spielen in diesem Integrationsprozess eine herausragende Rolle. Doch trotz gemeinsamer Zielvorstellungen zeichnet sich das bilaterale Verhältnis auch durch Interessenskonflikte und unterschiedliche Blickwinkel aus. Das Deutschland-Frühstücksgespräch in Kyjiw, das sich an ein ukrainisches Fachpublikum richtet, bot Raum für einen Austausch über diese Perspektiven.  

Dabei ging es vor allem darum, wie in Deutschland der Stand der Reformen in der Ukraine beurteilt wird und welche Entwicklungen aus deutscher Sicht ausschlaggebend für die EU-Integration sind. Daneben wurde über die deutschen Erwartungen an und die Vision für das Assoziierte Trio (Ukraine, Republik Moldau und Georgien) gesprochen. Aus aktuellem Anlass wurde natürlich auch über mögliche neue Akzente der zukünftigen Bundesregierung diskutiert.  

Das 8. Deutschland-Frühstücksgespräch fand unter dem Titel „Die Ukraine und die Europäische Union: Blick aus Berlin“ in Kyjiw statt.  

Das Grußwort sprachen Alyona Getmanchuk, Direktorin des Kyjiwer New Europe Centers und Dr. Bertram von Moltke, Gesandter der Deutschen Botschaft in der Ukraine. Referenten waren Hans-Jürgen Heimsoeth, Programmdirektor der Diplomatischen Akademie, Auswärtiges Amt (Berlin) und Marcel Röthig, Landesvertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung in der Ukraine und der Republik Moldau (Kyjiw). Moderiert wurde die Veranstaltung von Ljudmyla Melnyk, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Europäische Politik. 

Die Deutschland-Frühstücksgespräche sind Teil des Projektes „German-Ukrainian Researchers Network“ (GURN 2) und werden in enger Kooperation mit der ukrainischen Partnerorganisation New Europe Center (NEC, Kyjiw) durchgeführt. 

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