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Über GURN

 

Das Projekt „German-Ukrainian Researchers Network“ (GURN 2) hat sich  die Förderung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und ukrainischen Think Tanks zur Aufgabe gemacht. Dabei setzt das Projekt GURN 2 zwei inhaltliche Schwerpunkte. Der Maßnahmenblock Capacity Building dient der Förderung von Kompetenzen im Bereich der Policy-Analyse und effektiver Wissenschaftskommunikation. Der Block Dialog und Wissenstransfer verfolgt das Ziel, den fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Ukraine zwischen Expert:innen beider Länder zu vertiefen und die bilateralen Beziehungen zu analysieren.

Das Institut für Europäische Politik e.V. (IEP) arbeitet seit 2016 mit seinen ukrainischen Partnerorganisationen an der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und ukrainischen Think Tanks sowie dem Wissenstransfer zu aktuellen politischen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen in der Ukraine. Zuerst im Rahmen der „Platform for Analytics and Intercultural Communication“ (PAIC, 2017–2019), anschließend im Projekt GURN (2019–2020), das seit März 2021 als GURN 2 mit einem Fokus auf Methodenschulung und Capacity Building fortgesetzt wird.

Das Projekt GURN 2 wird in Zusammenarbeit mit den ukrainischen Partnern Ilko Kucheriv Democratic Initiatives Foundation (DIF), New Europe Center (NEC) und think twice UA durchgeführt und vom Auswärtigen Amt gefördert.

Our goal

Das Projekt „German Ukrainian Researchers Network“ (GURN 2) hat sich zum Ziel gesetzt, den fachlichen Austausch zwischen Expert:innen deutscher und ukrainischer Think Tanks zu fördern und Junior Researcher zu befähigen, ihre praxisorientierten wissenschaftlichen Ergebnisse in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs beider Länder einzuspeisen.

Wer kann teilnehmen?

Das Projekt richtet sich an Junior und Senior Researcher an deutschen und ukrainischen Think Tanks sowie Universitäten, die Interesse am bilateralen Austausch haben und ihre fachliche Expertise im Bereich praxisorientierter Forschung stärken wollen.

Veranstaltungen und Aktivitäten:

  • „Ukraine-Frühstücksgespräche“: Fachgespräche mit ukrainischen Expert:innen als Speaker in Berlin
  • „Deutschland-Frühstücksgespräche“: Fachgespräche mit deutschen Expert:innen als Speaker in Kyjiw
  •  Entwicklung einer Toolbox für die Policy-Analyse zur Vermittlung methodischer Kompetenzen für die wissenschaftliche Praxis an Think Tanks
  • Bedarfsorientierte Schulung zur Policy-Analyse für Vertreter:innen ukrainischer Think Tanks und/oder Lehrende an Universitäten
  • Podcast-Reihe UkraineMEMO: Informationen zu Think Tanks und wissenschaftlicher Politikberatung sowie aktuellen sozio-politischen Entwicklungen in der Ukraine
  • Erstellung eines Policy Papers zur Bedeutung der Bundestagswahl 2021 für die deutsch-ukrainischen Beziehungen